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Durch nicht begründeten Nichtannahmebeschluß des Bundesgerichtshofs vom 24. Juli 2018 - XI ZR 637/17 ist ein von von der Kanzlei Dres. Mayinger & Péntek erstrittenes Urteil des OLG Nürnberg vom 23.10.2017 rechtskräftig geworden. Das OLG Nürnberg hat erkannt, daß für den Frage, ob ein (neuer) Verbraucherdarlehensvertrag, zu dem eine Widerrufsbelehrung zu erteilen gewesen wäre, nicht die äußere Form, sondern die Einräumung eines neuen Kapitalnutzungsrechts entscheidend sei (OLG Nürnberg, Hinweis gem.§ 522 Abs. 2 ZPO vom 12.9.2017 und Urteil vom 23.10.2017 - 14 U 589/16). Im betreffenden Fall hatte die verklagte Sparkasse zum Ablauf der Darlehensvertragslaufzeit einen neuen Darlehensvertrag mit fehlerhafter Widerrufsbelehrung erstellt, durch den das Altdarlehen mit neuen Konditionen weiterhin gewährt wurde. Die nicht gesetzeskonforme Widerrufsbelehrung zu dem neuen Darlehensvertrag war deshalb unschädlich.